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Fröbelsruh

Nach Fröbels Tod schuf Ernst Luther – Nachfahre der Familie Martin Luthers aus dem wenige Kilometer entfernten Möhra – in Dankbarkeit für seinen Lehrer, Gönner und Freund den Grabstein Fröbels – die aufeinandergestellten Teile der 2. Fröbelschen Spielgabe (Kugel, Walze, Würfel) – heute das weltweit bekannte Fröbel-Symbol schlechthin.

Der Entwurf stammte von Wilhelm Middendorff. 

Ernst Luther und dessen Bruder Georg hatte Fröbel 1817 als Zöglinge schulgeldfrei an seine Anstalt in Keilhau geholt, um seinem „großen Glaubenshelden“ im Jahre der 300. Wiederkehr der Reformation ein „lebendiges Denkmal“ statt eines solchen in Stein und Eisen zu setzen und den Brüdern zu ermöglichen „aus den engen Grenzen des Tagelöhnerdaseins herauszustreben.

1872 wurde auf Fröbels Grab der heute dort stehende Gedenkstein errichtet.

Es ist der Umsicht damals lebender Menschen zu verdanken, dass der ursprüngliche Stein nicht verloren ging und heute das Fleckchen Erde ziert, dass der Volksmund die "Fröbelsruh" nennt.

Fröbel soll hier häufig an den Abenden verweilt haben - wohl sehr oft auch mit seinem Freund Adolph Diesterweg - und den wunderbaren Blick in das Werratal genossen haben.

SAM 1334

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